Deutschland - heute




Letzte Aktualisierung: 17.08.2019, 21.35 Uhr



Die Kaltfront eines Tiefs nördlich von Schottland hat den Nordwesten erreicht und kommt unter Wellenbildung zunächst kaum südostwärts voran. Dabei wird feuchte, vor allem nach Südosten zu auch teils sehr warme Luft herangeführt.

WIND:
Heute Nacht in den Kamm- und Gipfellagen vor allem der zentralen Mittelgebirge zunehmend stürmische Böen (Bft 8) aus Südwest, auf exponierten Gipfeln auch Sturmböen (Bft 9). Am frühen Vormittag des Sonntags in den mittleren Landesteilen, insbesondere in einem breiten Streifen vom südlichen Nordrhein-Westfalen bzw. Rheinland-Pfalz über die Mitte des Landes hinweg bis nach Brandenburg und Sachsen deutlich auffrischender Südwestwind mit verbreitet steifen bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8), in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge auch Sturmböen (Bft 9), auf exponierten Gipfeln vereinzelte schwere Sturmböen (Bft 10) nicht ausgeschlossen. Abends und in der Nacht zum Montag von Westen her wieder rasch abnehmender Wind.

STARKREGEN: Heute Nacht bis zum Sonntagmittag im Westen und Nordwesten kleinräumig Starkregen mit mehr als 15 mm in einer bzw. mehr als 20 mm innerhalb mehrerer Stunden nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Montag im Südwesten schauerartiger, vereinzelt auch gewittriger Regen, dabei ebenfalls gebietsweise mehr als 20 mm innerhalb mehrerer Stunden.

GEWITTER:
Sonntag ab mittags im Westen und in den mittleren Landesteilen einzelne Gewitter, nachmittags allmählich ostnordostwärts bis in die östlichen Landesteile ausweitend. Dabei lokal eng begrenzt Gefahr von Starkregen, kleinkörnigem Hagel und vor allem von Sturm-, vereinzelt auch von schweren Sturmböen (Bft 9 bis 10), Unwetter durch Orkanböen (Bft 11 bis 12) sind nicht ausgeschlossen. Im Laufe des Nachmittags und abends auch weiter südlich ansetzend (Baden-Württemberg, Saarland, Pfalz) einzelne kräftige Gewitter, ebenfalls ostwärts nach Franken bzw. in die Oberpfalz ziehend. Dabei etwas erhöhtes Unwetterpotenzial aufgrund von Hagel und Starkregen, aber auch aufgrund schwerer Sturm- bis hin zu orkanartigen Böen. In der Nacht zum Montag im Süden und in den mittleren Landesteilen weiterhin einzelne Gewitter, insgesamt aber abnehmende Unwettergefahr. Gebietsweise auch mehrstündiger Starkregen.




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