Deutschland - heute
Letzte Aktualisierung: 11.02.2026, 03.31 Uhr
Auf der Süd- bis Südwestflanke eines Tiefdruckkomplexes von den Britischen Inseln bis nach Norddeutschland verlagern sich wiederholt atlantische
Tiefausläufer über Deutschland hinweg ostwärts und führen vorübergehend feuchte und milde Luft ins Land. Einzig ganz im Norden und Nordosten
hält sich weiter Kaltluft.
GLATTEIS/GLÄTTE: Bis in die Nacht zum Mittwoch im Nordosten Regen, Schneeregen oder Schnee, aufgrund
einer kalten bodennahen Schicht und Frost im Boden teils gefrierende Niederschläge. Vor allem von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern
und die Uckermark erhöhte Glatteisgefahr, Unwetter nicht ausgeschlossen. Zudem vorübergehend auch am östlichen Alpenrand und in Südostbayern vor
allem in Tälern und Senken bei aufkommendem Regen vorübergehend gefrierender Regen mit markanter Glättegefahr möglich.
DAUERREGEN/TAUWETTER
Bis Freitagvormittag im Süden, Westen und Teilen der Mitte teils länger anhaltender und kräftiger Regen. Dabei
vor allem in den südwestlichen und südlichen Mittegebirge sowie dem Allgäu insgesamt Niederschlagsmengen zwischen 30 und 60, gebietsweise bis 80
l/qm in 48 bis 60 Stunden sowie Tauwetter bis in die höchsten Lagen. Vor allem im Schwarzwald und im Oberallgäu resultierend Abflussmengen um 50
l/m² in 36 bis 48 Stunden, in Staulagen auch mehr. Im Südschwarzwald bei Abflussmengen bis 90 l/m² Unwetter.
WIND:
Heute
früh in den Hochlagen der süddeutschen Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln stürmische Böen bzw. Sturmböen (Bft 8/9), exponiert schon
vereinzelt bis schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) aus Süd bis Südwest.
Tagsüber im Südwesten und Süden weitere Windzunahme mit
steifen bis stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 7-8), in Hochlagen Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9), auf exponierten Gipfeln (Feldberg im Schwarzwald
bzw. höchste Alpengipfel) schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Zudem in Ostsachsen durch den Böhmischen Wind steife Böen bis 70 km/h (Bft 7).
Ab dem Nachmittag vorübergehend abflauender Wind.
In der Nacht zum Donnerstag im Südwesten erneut auflebender Wind mit steifen Böen bis
70 km/h (Bft 7), in exponierten Tallagen sowie allgemein dem Bergland stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8). In Hochlagen Sturmböen bis 85 km/h (Bft
9), in Gipfellagen des Schwarzwaldes auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Zudem im Küstenumfeld auffrischender Ostwind mit steifen Böen
bis 70 km/h (Bft 7), exponiert auch stürmischen Böen bis 80 km/h (Bft 8).
FROST:
Heute früh und in der Nacht zum Donnerstag
allenfalls in Vorpommern und dem Osten Schleswig-Holsteins vereinzelt Frost bis -1 Grad.
SCHNEE:
Heute früh bis
Donnerstagfrüh an der Grenze zu Dänemark und im Umfeld von Rügen Niederschläge teilweise als Schnee mit wenigen Zentimetern Neuschnee.
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