Allgemeine Strassenwettervorhersage für Baden-Württemberg
Deutscher Wetterdienst Allgemeine Strassenwettervorhersage für Baden-Württemberg Ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am
Donnerstag, 08.01.2026, 20:45 Uhr
Schlagzeile: Anfangs im Bergland und im Osten Glätte, gebietsweise Glatteis. Zunehmend stürmisch, in
Hochlagen orkanartige Böen.
Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden: Von Westen nähert sich Sturmtief ELLI, das in der Nacht
zum Freitag eine Zugbahn über den Ärmelkanal hinweg bis nach Benelux nimmt. Dabei strömt mit einer kräftigen Westströmung feuchte und milde
Atlantikluft nach Baden-Württemberg.
GLÄTTE/GLATTEIS: In der ersten Nachthälfte vor allem im Bergland und in der Osthälfte gebietsweise
Glätte durch geringfügigen Schnee oder im Übergangsbereich Glatteis durch gefrierenden Regen.
WIND/STURM: In der Nacht zum Freitag
Windzunahme. Dabei im Tiefland auflebende Windböen zwischen 50 und 60, im Bergland Sturmböen um 75, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen bis 90
km/h aus Südwest. Exponiert im Schwarzwald orkanartige Böen und Orkanböen bis 130 km/h. Am Freitag tagsüber unveränderte Windverhältnisse. Auch
im Tiefland zeitweise Sturmböen bis 80 km/h, oberhalb 1000 Meter orkanartige Böen um 100 km/h.
GEWITTER: Am Freitag tagsüber lokal kurze
Gewitter mit Sturmböen.
Vorhersage: In der Nacht zum Freitag verbreitete und zum Teil kräftige Niederschläge, vorübergehend bis in
höchste Lagen als Regen. Im Mittelgebirgsraum und im Osten Glätte oder Glatteisbildung durch Übergang von Schnee in Regen. Bis zum Morgen überall
Temperaturanstieg mit Werten dann von 8 Grad im Oberrheingraben bis 2 Grad im Hochschwarzwald. Verbreitet starke bis stürmische Böen aus Südwest;
im Bergland Sturmböen; auf den Schwarzwaldgipfeln auch orkanartige oder Orkanböen.
Strassenwetterhinweis für die Morgenstunden am
Freitag: Glätte: gering wahrscheinlich Glätteart: gefrierenden Regen Verbreitung: örtlich
Besonderheiten: oberhalb von 800 m.
Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt mit wiederholten, zum Teil schauerartigen Niederschlägen, im höheren Bergland wieder zunehmend in Form von
Schnee. Vereinzelt Gewitter. Höchstwerte zwischen 3 und 8, am südlichen Oberrhein bis 10 Grad. Frischer bis starker Südwestwind mit stürmischen
Böen oder Sturmböen, im Schwarzwald und auf der Alb Sturm-, in Hochlagen orkanartige Böen. Auf dem Feldberg Orkanböen.
In der Nacht zum
Samstag wechselnd bis stark bewölkt und wiederholt Schnee- und Regenschauer. Evtl. im Nordosten auch mäßiger Schneefall. Minima in tiefen Lagen um
+2 Grad, im Bergland 0 bis -3 Grad. Vor allem dort Glätte. Weiterhin starke bis stürmische Böen aus Südwest, im höheren Bergland zum Teil schwere
Sturmböen und Schneeverwehungen.
Am Samstag meist bedeckt. Von Nordwesten her ausbreitender Schnee, nur anfangs in tiefsten Lagen noch
Regen. Dabei vor allem im Schwarzwald und an der Ostalb markante Neuschneezuwächse wahrscheinlich. Maxima im Bergland um -1, sonst oft zwischen +1
und +5 Grad. Frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen, in Hochlagen Sturm- oder schwere Sturmböen. Dort Schneeverwehungen.
In
der Nacht zum Sonntag weitere Niederschläge, zunehmend bis in tiefste Lagen als Schnee. Entsprechend Glätte. Im Verlauf von Norden her nachlassender
Schneefall. Minima zwischen -2 Grad am Rhein und -10 Grad auf der Frankenhöhe. In hohen Lagen noch starke bis stürmische Böen aus West und
Schneeverwehungen. Am Sonntag auch im Bergland und Allgäu nachlassender Schneefall und bis zum Nachmittag von Norden her auflockernde Bewölkung.
Höchstwerte im Breisgau bis +1 Grad, sonst verbreitet Dauerfrost bis -3, auf der Alb bis -7 Grad. Schwacher, variabler Wind.
In der Nacht
zum Montag von Westen erneut aufziehende Bewölkung. Meist noch trocken. Tiefstwerte von -5 bis -9, im Bergland und Oberschwaben strenger Frost bis
-12 Grad. Glätte durch überfrierende Nässe. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus südlichen Richtungen.
Eine grafische
Trend vorhersage bis zum 10. Folgetag finden Sie unter:
https://www.dwd.de/trend-bw
Nächste Aktualisierung: 04:45 Uhr, mehr unter www.dwd.de
Deutscher Wetterdienst / RWB Stuttgart, Thomas Schuster