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Blick aufs Wetter von Baden-Württemberg und Deutschland
Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt.
Heute ist Mittwoch, 07. Januar 2026 - 06:34 Uhr
Wetter- und Warnlage für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am Mittwoch, 07.01.2026, 04:30 Uhr
Heute Dauerfrost. Anfangs örtlich letzter Schneefall, Glätte. In der Nacht zum Donnerstag von Westen erneut aufkommender Schneefall.
Wetter- und Warnlage:
Zunächst ist noch Hochdruckeinfluss und Meereskaltluft polaren Ursprungs für Baden-Württemberg wetterbestimmend. Am heutigen Abend erreicht von Westen her ein Tiefausläufer das Bundesland.
FROST: In den Frühstunden im Rheintal und im Norden mäßiger Frost bis -8, sonst verbreitet strenger Frost bis -12, lokal nahe -15 Grad. Heute Tagsüber mit Ausnahme einiger Gebiete in Mittel- und Südbaden Dauerfrost, in der Südosthälfte selten mehr als -5 Grad. In der Nacht zum Donnerstag dann im Rheintal leichter Frost zwischen -1 und -4 Grad, sonst im Norden mäßiger Frost zwischen -4 und -8, im Süden auch teils strenger Frost bis -12 Grad.
SCHNEE: Heute ab dem Abend von Westen erneut Schneefall mit Mengen von verbreitet 1-3, gebietsweise um 5, insbesondere im Schwarzwald um 10 cm bis Donnerstag früh.
GLÄTTE: Im gesamten Vorhersagezeitraum gebietsweise Glätte durch geringfügigen Schneefall oder gefrierende Nässe.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute anfangs stellenweise trüb, südöstlich der Alb und vor allem entlang der Donau längere Zeit Hochnebel. Sonst öfter Sonne, am Nachmittag aber von Westen aufziehende Wolken und am Abend zunächst in Baden aufkommender Schneefall. Höchstwerte von -6 Grad an der oberen Donau bis +1 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher bis mäßiger Wind um Süd.
In der Nacht zum Donnerstag sich rasch ostwärts ausbreitender Schneefall samt Glätte. Tiefstwerte von -1 Grad im Rheintal bis -9 Grad im Bereich der Alb und im Hohenlohischen, in Oberschwaben häufig nochmals strenger Frost bis -12 Grad. Auf dem Feldberg zunehmend stürmische Böen aus Südwest.
Am Donnerstag zeitweise leichter Schneefall, zum Abend von Westen her bis in höhere Lagen in Regen übergehend. Dabei vorübergehend Glatteis nicht ausgeschlossen. Deutlich milder: Leichter Dauerfrost nur noch im Bergland sowie vereinzelt im Allgäu, sonst 0 bis 3, in Südbaden bis 5 Grad. Oft mäßiger Südwestwind mit frischen, im Bergland starken Böen, auf dem Feldberg schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Freitag verbreitete und zum Teil kräftige Niederschläge, vorübergehend bis in höchste Lagen als Regen. In einigen Tälern und Senken kurzzeitig Glatteis nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte +4 bis -2 Grad, bis zum Morgen überall deutlicher Temperaturanstieg. Starke bis stürmische, auf den Schwarzwaldgipfeln auch orkanartige oder Orkanböen aus Südwest.
Am Freitag stark bewölkt bis bedeckt mit wiederholten, zum Teil schauerartigen Niederschlägen, im höheren Bergland wieder zunehmend in Form von Schnee. Höchstwerte zwischen 3 und 8, am südlichen Oberrhein bis 10 Grad. Frischer bis starker Südwestwind mit stürmischen Böen oder Sturmböen, im Schwarzwald und auf der Alb Sturm-, auf dem Feldberg orkanartige Böen.
In der Nacht zum Samstag wechselnd bis stark bewölkt und wiederholt Schnee- und Regenschauer. Minima in tiefen Lagen um +2 Grad, im Bergland 0 bis -3 Grad. Vor allem dort Glätte. Weiterhin starke bis stürmische Böen aus Südwest, im höheren Bergland zum Teil schwere Sturmböen und Schneeverwehungen.
Am Samstag meist bedeckt. Von Nordwesten häufige, zum Teil schauerartige Niederschläge, in tiefen Lagen als Regen oder Schneeregen, im Bergland als Schnee. Vor allem im Schwarzwald und an der Ostalb markante Neuschneezuwächse wahrscheinlich. Maxima im Bergland um -1, sonst oft zwischen +1 und +4 Grad. Frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen, in Hochlagen Sturm- oder schwere Sturmböen. Dort Schneeverwehungen.
In der Nacht zum Sonntag weitere Niederschläge, zunehmend bis in tiefste Lagen als Schnee. Entsprechend Glätte. Minima am Rhein bei 0, sonst zwischen -1 und -3, im höheren Bergland um -5 Grad. Dort noch starke bis stürmische Böen aus West und Schneeverwehungen.
Deutscher Wetterdienst, RWB Stuttgart, Robin Stransky